Die Maske ist jetzt weg. Sido versteckte sich drei Alben lang hinter dem Totenkopf: „Maske“, „Ich“, „Ich und meine Maske“. Jetzt, mit ungeschütztem Gesicht, heißt es „Aggro Berlin“. Der Rapper ist kaum gezügelt, der Titel der CD ist Programm. Es wird gerappt und gesungen, es wird reflektiert und natürlich auch beleidigt, wenn es um Sidos Lieblingsfeinde geht, die sogenannten Opfers. Das können Schullehrer sein oder andere Rapper. Sido wuchs in Ostberlin auf, seine Mutter stammte von indischen Sinti ab. Kurz vor dem Mauerfall flohen sie in den Westen und mussten lernen, dass Rassismus auf beiden Seiten der Mauer ähnlich war.
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