Die These lautet, dass die Philosophie Teil unserer alltäglichen Verständigungspraxis ist, dass sie sich von dieser nicht ablösen kann und nicht ablösen sollte. Diese These hat weitreichende Folgerungen nicht nur für die Philosophie als Disziplin, sondern auch für Politik und Lebenswelt.
Das Erscheinen des neuen Buches von Julian Nida-Rümelin, mit dem Titel „Philosophie und Lebensform“ (Suhrkamp), ist für Juni 2009 geplant.
Julian Nida-Rümelin (*28. November 1954) lebt und arbeitet in München. 2004 bis 2009 Lehrstuhl für Politische Theorie und Philosophie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft in München. Seit dem Sommersemester 2009 besetzt er einen Lehrstuhl für Philosophie IV am Seminar für Philosophie der Ludwig-Maximilians-Universität München. In den Jahren 1998 bis 2000 war Julian Nida-Rümelin Kulturreferent der Landeshauptstadt München und von 2001 bis 2002 als Kulturstaatsminister Mitglied der Bundesregierung im ersten Kabinett Schröder. Seit Januar 2009 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Rationalitätstheorie, Ethik, Politische Philosophie, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie.
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